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  • AutorenbildAdrian Kluck

Unternehmer-Tagebuch | März 2022 - Die Ruhe vor dem Sturm

Willkommen im März! Dieser Monat war vergleichsweise ruhig und ich habe mich viel weitergebildet und mir Gedanken gemacht, wie ich das Business weiter vorantreiben kann.



Mehr auf das Business fokussieren oder etwas Neues anfangen?


Da ich die ersten Tage nicht viel zu tun hatte, habe ich mir Gedanken gemacht, was ich denn mit meiner Zeit anstellen kann. Neue Waren sind entweder unterwegs oder gerade im Launch und ich hatte nicht viel im Tagesgeschäft zu tun. Für mehr neue Waren ist aktuell kein Kapital vorhanden. Nach einer Zeit kam die Schlüsselfrage auf: Sollte ich mich mehr in meinem Business weiterbilden und den Fokus voll und ganz auf Amazon FBA setzen oder nebenbei ein anderes Business starten, um zu diversifizieren?


Ich habe gelernt, dass Multitasking eigentlich ein Nachteil ist und man etwas nicht perfekt vollendet, wenn man sich nicht voll darauf fokussiert. Würde ich ein Nebenbusiness starten, hätte ich zwei verschiedene Geschäftsmodelle, denen ich dann nur jeweils 50 % Fokus widmen kann. Das bringt am Ende des Tages wahrscheinlich keinen großen Erfolg. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, mich in meiner freien Zeit mehr innerhalb meines aktuellen Geschäftsmodells weiterzubilden.



Amazon verliert 40 Produkte im Lager - Was passiert dann?


Ich hätte nicht gedacht, dass die Lösung so schnell daherkommt. Amazon hat eine Lieferung von mir im Eingangslager verloren und hat mir dafür auch fix das Geld zurückerstattet. Das bemerkenswerte dabei ist, dass ich nicht nur den Einkaufspreis, sondern den gesamten Verkaufspreis zurückerhalten habe. Damit habe ich also sogar Gewinn gemacht!

Das ist übrigens nicht das erste Mal, dass Produkte von mir im Lager verloren gegangen sind. Ich hatte in der Vergangenheit bereits einige Fälle, die ebenso schnell gelöst wurden.



3D Rendering Produktbilder für Relaunch: Wie ich 80-85% dabei gespart habe


Für den Relaunch eines Produkts brauchte ich neue Produktbilder, um die Conversion Rate zu erhöhen. Bei Amazon sind zwei Arten von Bildern gängig: Produktfotos vom Fotografen und Produktrenderings vom Designer. Beide Varianten sind meiner Meinung nach gleich gut und haben ihre Vor- und Nachteile. Manche Produkte sehen besser aus, wenn man diese in echt fotografiert und manche sehen besser aus, wenn man ein 3D Rendering erstellen lässt.


Gute 3D Renderings sehen täuschend echt aus, können mehr Details beinhalten und das Produkt in voller Schärfe darstellen. So sieht ein gutes 3D Rendering z.B. aus:

Wie in echt, oder?



Das Problem ist, dass diese Renderings oftmals teuer sind. Ich habe mich bei Fiverr umgeschaut und habe viele günstige Anbieter gefunden, die mein Produkt für 40 € animieren und rendern können. Leider genügen 98 % dieser Anbieter nicht meinen Ansprüchen, weil deren Renderings sichtbar minderwertig sind und Kunden eher abschrecken als anlocken. Nach langer Recherche habe ich dann einen vertrauenswürdigen Freelancer gefunden, der mir meine gewünschten Renderings für 300 € erstellt hat. Zum Vergleich: Bei deutschen Freelancern / Agenturen zahlt man mindestens einen vierstelligen Betrag.



Amazon sperrt mein Angebot!


Wenn man sich durch das Amazon Forum liest, entdeckt man viele Händler, deren Angebote grundlos gesperrt wurden. Auch eines meiner älteren Angebote ist in die Augen der KI gekommen und wurde vorübergehend gesperrt, weil eine Verletzung geistigen Eigentums vermutet wird. Das Problem wurde gelöst und verstärkt meine Skepsis mit Amazon immer mehr. Wenn Amazon will, kann es deine Produkte sperren und deine Einnahmen sind von heute auf morgen weg. Einfach so.



Erste aktive Zusammenarbeit mit meinem Steuerberater - Wie läuft es?


Der April steht an und somit ist das erste Quartal des Jahres schon vorbei. Das ging schnell! Meine Umsatzsteuervoranmeldung steht an und ich arbeite das erste Mal aktiv mit meinem neuen Steuerberater zusammen. Aber auch hier bin ich nicht ganz von der Arbeit befreit: Ich muss alle Eingangsbelege (also Rechnungen von Tools, DHL, usw.) zusammenlegen und ihm im Mandantenportal hochladen. Diesen Prozess habe ich zum Teil automatisiert, indem ich eine separate E-Mail-Adresse erstellt habe und die meisten meiner monatlichen Rechnungen direkt an diese Adresse weitergeleitet werden. So muss ich weniger Belege suchen und habe noch mehr Zeit.



Dumme unternehmerische Entscheidung


Vor knapp einem halben Jahr habe ich ein Produkt vom Markt genommen, welches mir stetig Gewinne eingebracht hat. Klingt unverständlich? Ist es auch. Das Problem war, dass ich die Verpackung in Deutschland hergestellt habe und das Produkt dann erst hier verpacken lassen habe, was aufwendig war. Anstatt nach einer Lösung zu suchen, habe ich das Produkt einfach deaktiviert. Den Fehler habe ich eingesehen und werde das Produkt jetzt relaunchen. Über die Monate hat mich das tausende von Euros gekostet.

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