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  • AutorenbildAdrian Kluck

Unternehmer-Tagebuch | Januar 2022 - Aktuell nur Verluste đŸ˜©

Aktualisiert: 14. Feb. 2022

Ich grĂŒĂŸe euch im Januar! Aktuell mache ich aufgrund von Produktlaunches leider nur Verluste. Das ist aber natĂŒrlich ganz normal bei einem Launch und sollte sich im besten Fall in 2-3 Wochen bereits Ă€ndern.


Ich brauche Geld und habe mein Krypto-Portfolio verkauft


Mein eigentlicher Plan war, einen Kredit aufzunehmen. Der Plan entpuppte sich allerdings als komplexe Aufgabe, da keine Bank einen 19-JĂ€hrigen als Kunden haben will. Ich bleibe aber am Ball. Eigentlich wollte ich mein Portfolio mit KryptowĂ€hrungen um keinen Preis verĂ€ußern, aber es geht aktuell einfach nicht anders. NĂŒchtern betrachtet wird mir die Investition in Waren langfristig (wahrscheinlich) mehr Geld bringen als meine KryptowĂ€hrungen. Ich habe nun Bitcoins im niedrigen fĂŒnfstelligen Wert verkauft und dieses Geld direkt wieder in Waren investiert.


Wie soll ich meine Waren importieren? AGL oder KĂŒhne+Nagel?


Bisher habe ich zweimal Produkte mit KĂŒhne+Nagel importiert. Einmal per Bahnfracht und einmal ĂŒber das Schiff. Das hat auch problemlos geklappt. Der einzige Dorn im Auge sind die aktuell sehr hohen Kosten fĂŒr den Versand von Waren. Das ist leider ein branchenĂŒbergreifendes Problem und betrifft alle Logistiker. Außer einen. NĂ€mlich AGL (Amazon Global Logistics), Amazon's hauseigenen Logistiker. Hier zahlt man teilweise nur 50 % des normalen Preises der Konkurrenz. Wie die das machen, weiß ich auch nicht. Es klingt jedoch lukrativ.


Damit ist die Entscheidung doch sofort gefallen, oder? Nicht ganz, denn es gibt zwei Probleme.


Problem Nummer 1: Ich habe mich bei anderen Sellern umgehört und mitbekommen, dass AGL unzuverlĂ€ssig sein soll. Sowohl beim Kontakt mit dem Hersteller als auch beim Kontakt mit dem Auftraggeber, also mir. Zudem sollen die Lieferzeiten noch einmal ein StĂŒck ĂŒber denen von KĂŒhne+Nagel sein. Bei den Preisen könnte ich das verkraften, gĂ€be es nicht das zweite Problem.


Problem Nummer 2: AGL importiert ausschließlich direkt ins Amazon Lager. Es gibt keine Möglichkeit, die Ware erst einmal in ein externes Lager schicken zu lassen. An sich ist das toll und angenehm, wĂ€re da nicht der Lagerbestandsindex. Dieser besagt bei mir nĂ€mlich, dass ich aktuell nur noch 500 Produkte in StandardgrĂ¶ĂŸe zu Amazon senden darf, sonst wird dieser ĂŒberschritten. Die Produktion meiner neuen Waren umfasst aber 1000 Exemplare, weswegen ich die Lieferung dann auf zwei Logistiker aufteilen mĂŒsste. Das rentiert sich leider nicht.


Lösung: Bevor ich zu lange ĂŒberlege und Verzögerungen in Kauf nehmen muss, habe ich mich dazu entschieden, die Lieferung vollstĂ€ndig an KĂŒhne+Nagel abzugeben. So habe ich keinen Stress und erhalte die Lieferung (hoffentlich) schnell und sicher.



Es kamen neue Waren an! Meine zweiten richtigen Produkte!


Mit etwa zwei Monaten VerspĂ€tung kam auch die Lieferung meiner zweiten ernstgemeinten Produkte fĂŒr Amazon an.

Bereits am selben Tag habe ich die ersten Pakete sofort zur Post gebracht, damit ich die Produkte so schnell wie möglich beim Amazon Vine Programm registrieren kann. Beim Amazon Vine Programm verschenke ich TestkÀufern meine Produkte und erhalte im Gegenzug eine Bewertung. Besonders bei diesen Produkten bin ich sehr zuversichtlich und freue mich schon auf den Launch, der Anfang Februar stattfinden wird, sobald ich mindestens 10 Bewertungen gesammelt habe.


Das wohl sagenumwobenste Thema: Zertifikate. Auch ich brauche welche ...


Bei Sellern gibt es wahrscheinlich keinen anderen Themenbereich, der mehr verachtet wird als Zertifikate. Es ist aber auch verstĂ€ndlich. Selbst die Labore wissen nie recht, auf was das Produkt getestet werden soll und auf was nicht. FĂŒr mein neues elektronisches Produkt (bereits mein drittes Produkt) brauche ich unbedingt Zertifikate und habe in diesem Wege ein paar Testlabore angefragt. Die Angebote reichten von etwa 2000 € bis zu 5000 €. Ich habe mich gefragt, warum der Unterschied fĂŒr ein und dasselbe Produkt so hoch ist und bei den Laboren nachgehakt. Das gĂŒnstigste Labor erklĂ€rte, dass viele Tests nicht notwendig, sondern nur ein "Nice-to-have" sind. GlĂŒcklicherweise hat auch mein Hersteller einige Zertifikate vorliegen, sodass ich insgesamt nur noch etwa 500 € fĂŒr die fehlenden Tests zahlen muss.

Unter "Ressourcen" habe ich das gĂŒnstigste Testlabor verlinkt und ein paar nĂŒtzliche Tipps zur Kontaktaufnahme gegeben. Schau gerne mal rein!



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